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BMI – Taillenumfang

Taillen- Hüftverhältniss statt BMI

Der Body-Mass-Index erstellt bloss eine ungefähre Einschätzung. Wer viel Muskelmasse besitzt, kann zum Beispiel einen hohen BMI haben, ohne übergewichtig zu sein. Der BMI sagt nichts über die Verteilung des Körperfetts aus. Dabei ist zu viel Bauchfett ein gesundheitliches Risiko.

Viele Fachleute betrachten mittlerweile den Wert „Taillenumfang in Zentimeter geteilt durch Körpergröße in Zentimeter“ (englisch: Waist-to-Height-Ratio, abgekürzt WHtR) als aussagekräftiger. Hier gilt ein Wert unter 0,5 (bei Älteren unter 0,6) als ideal. Mehr dazu erfahren Se hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Waist-to-Height_Ratio

Taillenumfang: Maß für das Bauchfett

  • Messen: Gemessen wird in der Mitte zwischen Beckenkamm und dem untersten Rippenbogen. Zuvor ausatmen, Blick nach vorne richten.
  • Auswerten: Als ideal gilt bei europäischen Frauen ein Wert von unter 80 cm, bei ­­Männern von unter 94 cm. ­Adipositas liegt vor, wenn der Taillenumfang bei ­­Frauen mindestens 88 cm, bei Männern mindestens 102 cm beträgt.
  • Bewerten: Der Taillenumfang berücksichtigt, dass Bauchfett besonders gefährlich ist. Meistens befindet es sich bei erhöhten Werten auch in den Organen.

Taille-Hüft-Verhältnis: Hüftfett im Fokus

  • Messen: Der Taillenumfang wird durch den Hüftumfang geteilt. Letzterer wird auf Höhe des großen Rollhügels des Oberschenkelknochens gemessen, einfach gesagt: der breitesten Stelle im Hüftbereich.
  • Auswerten: Der Wert sollte bei Frauen idealerweise unter 0,8, bei Männern unter 0,95 betragen. Ein hohes Risiko besteht bei Frauen ab 0,85. bei Männern ab 1.
  • Bewerten: Manche Experten halten diesen Wert für aussagekräftiger als den Taillenumfang, die Messung ­allerdings für weniger praktisch,

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